Nach 3 Jahren Familiengruppe ist es endlich soweit: es gibt am geplanten Tourentag passendes Wetter und Schnee, sodass wir unsere erste gemeinsame Rodeltour machen.
Die Schlitten sind gut beladen mit Rucksäcken und so laufen viele Kinder die Strecke zur Hütte selbst und helfen fleißig mit, die Schlitten zu ziehen.
Im Schnee wird der Weg zum Spielplatz: Schneebälle werfen (mit Regeln „auf die Jacke, nicht ins Gesicht“), Schneemänner am Wegesrand bauen und Schnee von den Ästen schütteln, zwischendurch noch picknicken. Wir sind gut beschäftigt und bald etwas müde, sodass wir uns freuen, als die Hütte in Sicht kommt. Zur Tür führt ein kleiner Abhang, perfekt also, um vor der großen Abfahrt die Schlitten zu testen. Auf der Hütte kehren wir gemütlich ein und lassen uns den warmen Kaffee und Kakao mit dem Holzofen im Hintergrund schmecken.
Der Nachmittag vergeht zu schnell, aber es wartet ja noch ein Highlight auf uns: die Abfahrt. Draußen wird es dunkler, Zeit für den Aufbruch. Auf dem Weg zur Abfahrt kommen wir natürlich nicht an dem großen Schneehaufen vor der Hütte vorbei, ohne dass ausgiebig geklettert und gerutscht wird. Danach schaffen wir es sogar mal, alle zu einem Gruppenfoto zusammenzubringen. Nun aber los: wir schnappen uns unsere Schlitten und legen die Startreihenfolge fest. Konzentriert und jauchzend sausen wir den Berg hinunter, winken uns gegenseitig zu. Wir sind glücklich und viele Eltern fühlen sich in ihre Kindheit zurückversetzt. Mit einer Punktlandung fahren wir bis fast zum Parkplatz: Wir sind unten, bevor es richtig dunkel ist.