© DAV Sektion Ebersberg-Grafing

Klettersteige am Comer See

05.11.2025

Auf der Landkarte schaut der Comer See aus wie ein auf den Kopf gestelltes Y am Südrand der Alpen. Wie ein norwegischer Fjord ist er eingezwängt zwischen himmelhohen Bergen. An den Ufern ist meist nur wenig Platz für die Ortschaften. Ganz am Ende des südwestlichen Arms liegt jedoch die Stadt Como, am südöstlichen Arm die Stadt Lecco. Die Internetseite bergsteigen.com zählt 14 Klettersteige rund um den See auf, einige davon wollen wir in diesen Herbstferien erkunden, denn die Lage des Sees verspricht angenehme Temperaturen auch noch Anfang November.

Mittwoch, 5. November 2025: Ferrata Gamma Uno

Obwohl die Stadt Grafing versucht hat, durch diverse Baustellen den Volksfestplatz unerreichbar zu machen, haben wir uns pünktlich um fünf Uhr zur Abfahrt getroffen. Nach sechs Stunden Fahrt mit zwei Kaffeepausen durch das schon verschneite Engadin waren wir mittags dann am Parkplatz oberhalb von Lecco. Nachdem unsere Hütte angeblich nicht beheizt war, sind alle mit relativ schweren Rucksäcken aufgebrochen.

Nach kurzem Zustieg war der Klettersteig Gamma Uno erreicht, der sich über 22 teilweise etwas wackelige Leitern und eine Seilbrücke den Grat zum Pizzo d’Erna hochzieht mit grandioser Aussicht auf die Seen unterhalb. Vom Gipfel waren es noch ein paar Kilometer entlang der Felswände, die wir morgen durchsteigen würden. Im wunderschönen Abendlicht mit anschließendem Sonnenuntergang und zuletzt im finsteren Wald sind wir zur Hütte gekommen.

Dort war die Stube bereits beheizt und der Hüttenwirt hat gut gelaunt das Essen vorbereitet. Er hatte nur für uns geöffnet, daher hatten wir freie Wahl bei den Zimmern. Die spektakuläre Aussicht auf die Lichter von Monza und Mailand war noch ein letzter Höhepunkt dieses langen Tages.

Donnerstag, 6. November 2025: Ferrata Gamma Due

In der Früh starteten wir wieder ein kleines Stück zurück den Weg, wo wir am Tag zuvor hergekommen waren, bis wir zu unserem zweiten Klettersteig, Gamma 2, abbogen. Dieses Mal sahen wir auch die Landschaft, da es hell war, und konnten gleich am Morgen wieder Blicke in weiter Ferne auf die Mischabelgruppe, den Montblanc, den Monviso usw. erhaschen.

Am Klettersteig angekommen, zogen wir unser gesamtes Equipment an, danach der Partnercheck, damit auch bei jedem alles korrekt sitzt, und dann gings los. Vor seiner Sanierung war dies wohl einer der schwersten Klettersteige Europas und somit hatten wir Glück, dass dieser schon saniert worden war und daher den Schwierigkeitsgrad C/D nicht überschritt. Daher war der Klettersteig auch für alle von uns machbar. Wir stiegen teils durch steile Rinnen und zwischendurch immer wieder Gehgelände abschnittsweise aufwärts.

Häufig konnten wir um uns herum einen grandiosen Fernblick genießen, wobei man sogar am Horizont die Seealpen erahnen konnte. Kurz vor dem „Dente“, dem Klettersteiggipfel, gab es nochmal ein steiles Stück, wo auch das Einspreizen sehr hilfreich war. Glücklicherweise war der Fels im gesamten Klettersteig sehr griffig, sodass man meistens auch direkt klettern konnte und somit das Seil vor allem zur Sicherung diente.

Am Dente (1810 m) angekommen, machten wir unsere wohlverdiente Mittagspause, auch in Anbetracht dessen, dass wir wohl dort den Gipfel für uns hatten, was auf dem Monte Resegone, was unser nächstes Ziel war, nicht der Fall sein würde.

Frisch gestärkt ging es weiter, vorbei an der Punta Manzoni und der Punta Stopani, zum Monte Resegone (1875 m), wo die Bergeinsamkeit gleich vorüber war. Eine 20-köpfige italienische Gruppe war auch gerade am Gipfel, als wir ankamen. Wir wechselten kurz ein paar Worte, genossen noch einmal die Aussicht auf dem höchsten Gipfel unserer gesamten Tour und machten uns dann an den Abstieg.

Dieser führte uns erst steil nach unten über die Pian Serrada, wo noch eine alte, verfallene Hütte stand. Nach einigen Höhenmetern abwärts wurde der Pfad dann auch etwas flacher und wir kamen schließlich zum Rifugio Stoppani, wo wir noch einmal eine kurze Trinkpause einlegten. 

Danach ging es dann wieder zum Auto, am Parkplatz der Seilbahn von Lecco.

Nach immerhin 890 Hm Aufstieg mit Klettersteig und 1460 Hm Abstieg, freuten wir uns dann alle auf unsere Ferienwohnung, eine Dusche und eine schöne Pizza am Abend. Somit ließen wir diesen schönen Tag gemütlich ausklingen.

Häufig konnten wir um uns herum einen grandiosen Fernblick genießen, wobei man sogar am Horizont die Seealpen erahnen konnte. Kurz vor dem „Dente“, dem Klettersteiggipfel, gab es nochmal ein steiles Stück, wo auch das Einspreizen sehr hilfreich war. Glücklicherweise war der Fels im gesamten Klettersteig sehr griffig, sodass man meistens auch direkt klettern konnte und somit das Seil vor allem zur Sicherung diente.

Am Dente (1810 m) angekommen, machten wir unsere wohlverdiente Mittagspause, auch in Anbetracht dessen, dass wir wohl dort den Gipfel für uns hatten, was auf dem Monte Resegone, was unser nächstes Ziel war, nicht der Fall sein würde.

Frisch gestärkt ging es weiter, vorbei an der Punta Manzoni und der Punta Stopani, zum Monte Resegone (1875 m), wo die Bergeinsamkeit gleich vorüber war. Eine 20-köpfige italienische Gruppe war auch gerade am Gipfel, als wir ankamen. Wir wechselten kurz ein paar Worte, genossen noch einmal die Aussicht auf dem höchsten Gipfel unserer gesamten Tour und machten uns dann an den Abstieg.

Dieser führte uns erst steil nach unten über die Pian Serrada, wo noch eine alte, verfallene Hütte stand. Nach einigen Höhenmetern abwärts wurde der Pfad dann auch etwas flacher und wir kamen schließlich zum Rifugio Stoppani, wo wir noch einmal eine kurze Trinkpause einlegten.

Danach ging es dann wieder zum Auto, am Parkplatz der Seilbahn von Lecco.

Nach immerhin 890 Hm Aufstieg mit Klettersteig und 1460 Hm Abstieg, freuten wir uns dann alle auf unsere Ferienwohnung, eine Dusche und eine schöne Pizza am Abend. Somit ließen wir diesen schönen Tag gemütlich ausklingen.

Freitag, 7. November 2025: Ferrata Corno Medale

Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht in unserer Ferienwohnung am Comer See – unserem Zwischenquartier für diese und die kommende Tagestour – begann der Tag mit einem gesunden Frühstück (Müsli usw.). Als erste Herausforderung machten wir uns mit den italienischen technischen Details der Wohnung vertraut, aber zum Schluss erfolgreich. Die Wohnung bot einen genialen Blick über den stillen Comer See, eingerahmt von einem beeindruckenden Bergpanorama. Das war ein stimmungsvoller Start in unseren neuen Tourentag.

Gestärkt und voller Elan machten wir uns gegen 8 Uhr mit dem VW-Bus auf den Weg zur Ferrata Gruppo Alpina. Bereits nach wenigen Kilometern wartete die nächste Herausforderung auf uns: Die Straße, die wir am Tag zuvor noch gefahren waren, war wegen einer Baustelle gesperrt. Wir hatten sie gestern Abend im Dunkeln nicht wahrgenommen. Daher mussten wir umdrehen und einen langen Umweg auf uns nehmen. Der Tag war noch jung, und so genossen wir während der Fahrt die angenehme italienische Landschaft, denn die Anfahrt zum Einstieg führte durch sehr viele kleine, spannende italienische Orte.

Der letzte Abschnitt der Anfahrt führte über eine schmale, abenteuerliche Bergstraße, die schließlich in einer Sackgasse endete. Umso erleichterter waren wir, am nahegelegenen Friedhof eine geeignete Parkmöglichkeit für unseren Bus zu finden – gar nicht so einfach auf diesem Weg und so hoch gelegen! Nach dem Aussteigen schweifte unser erster Blick direkt hinauf zu der erhabenen, steilen Felswand, die wir gleich erklimmen wollten.

Entlang der Straße, vorbei an friedlich grasenden Eseln, folgten wir einem immer schmaler werdenden Pfad zum Einstieg der Ferrata. Plötzlich standen wir direkt vor einer beeindruckenden, glatten nach oben ragender Wand. Das Anlegen von Hüftgurt, Helm, Handschuhen und Klettersteigset gehört inzwischen zu einer vertrauten Routine, ebenso wie der Partner-Gegencheck der Ausrüstung – Sicherheit hat am Berg oberste Priorität. (Leider hatte ich anfangs immer noch meine Probleme mit dem Hüftgurt und Set, aber zum Schluss der Tour hat es dann auf einmal gepasst.)

Unser Einstieg in die Wand führte zunächst über A- und B-Abschnitte. Trotz der wenigen künstlichen Hilfen erforderten die Steilheit der Wand und die raue Felsbeschaffenheit erhöhte Aufmerksamkeit, insbesondere für diejenigen, die noch nicht über den Erfahrungsschatz der Gruppe verfügten. Die Wand war mit natürlichen Griffen ausgestattet, die das Klettern angenehm machten, gleichzeitig aber genaues Überlegen für sichere Griffe und Tritte verlangten. Ein Blick zurück über die Schulter offenbarte uns einen atemberaubenden Ausblick auf den See – ein faszinierendes und erhabenes Gefühl, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Weiter oben erreichten wir die erste mit C gekennzeichnete Stelle, die Kraft, Konzentration und Sorgfalt erforderte. Nach dieser Passage gönnten wir uns eine wohlverdiente Pause und genossen das stolze Lächeln in den Gesichtern der Gruppe, da der erste steile Abschnitt erfolgreich gemeistert war. Der restliche Aufstieg bis zum Gipfel bestand wieder aus A- und B-Abschnitten und bot keine weiteren nennenswerten Schwierigkeiten, sozusagen Gehgelände. Am Gipfelkreuz angekommen wurden wir mit einer klaren Sicht auf den Comer See und das umliegende Panorama belohnt – schlichtweg atemberaubend. Das herrliche Wetter und die angenehm warmen Temperaturen unterstrichen das intensive Glücksgefühl dieses Moments.

Nach einer weiteren Pause, in der wir uns stärkten, führte uns der Weg über den Bergkamm entlang schroffer Felsen und durch Latschenkiefern bis hinauf zum Gipfel des Medale San Martino, dem zweiten Gipfelkreuz des Tages. Auch hier wurden wir erneut mit einem grandiosen Blick auf den Comer See belohnt. Das gleißende Sonnenlicht, das sich silbern im Wasser spiegelte, lud zum Verweilen ein – doch der Abstieg wartete, und das früh schwindende Tageslicht erinnerte uns daran, dass die Zeit drängt.

Der Abstieg führte zunächst über einen steilen, steinigen Pfad bis zur Kapelle Madonna del Carmine. Viele nutzten die kurze Rast für einen Besuch der Kapelle. Ab hier wurde der Weg durch Stufen leichter zu begehen, und die Umgebung verschmolz zunehmend zu der idyllischen Landschaft, die diese Region Italiens so einzigartig macht. Die Rundtour endete schließlich mit einem letzten Blick zurück auf den Klettersteig und den Medale San Martino.

Die Gesamtstrecke betrug 5,26 km, die reine Gehzeit 4:38 Stunden ohne Pausen. Im Aufstieg legten wir 540 Höhenmeter zurück, im Abstieg 730 Höhenmeter. Glücklich und zufrieden mit unserer Leistung kehrten wir zum VW-Bus zurück und waren erleichtert, dass weder ein Bußgeld noch ein abgeschleppter Bus unsere Rückkehr trübten – keineswegs selbstverständlich in dieser Region und Höhe. Alles war gut verlaufen, und auch der Wettergott hatte es heute gut mit uns gemeint – ein Tag voller purer Glücksgefühle.

Zurück in unserer Ferienwohnung freuten wir uns über einen gemeinsamen, erholsamen Abend. Die Rückfahrt war diesmal leichter, das erhöhte Verkehrsaufkommen hatte sich beruhigt und wir sind optimal zu unserer Unterkunft gekommen, ohne Behinderung durch die Baustelle. Somit konnten wir noch die Nachmittagssonne auf der Terrasse der Ferienwohnung mit einem kühlen Getränk genießen. Am Abend konnten wir diesen herrlichen Tourentag mit köstlichen Pizzen erfolgreich abschließen.

Ich nehme von der Tour mit, dass mir die Klettersteige sehr viel Spaß gemacht haben und ich viel dazu gelernt habe durch unseren Tourenleiter Hans. Es war auch eine tolle Gruppe, die gegenseitige Hilfsbereitschaft war einfach toll und wir hatten viel Spaß.

Vielen Dank an Hans, er war ein super Tourenleiter.

Samstag, 8. November 2025: Ferrata Corno Rat

Heute war wieder Ortswechsel angesagt, wir mussten unsere Ferienwohnung verlassen und würden heute Abend zur letzten Hütte aufsteigen. So packten wir die Rucksäcke als Tagesrucksäcke für den Klettersteig und legten das Übernachtungszeug bereit, um danach rasch umpacken zu können.

Während Hans die Wohnung und die Schlüssel zurückgab, machten wir uns auf dem Parkplatz unter Sarahs fachkundiger Anleitung schon mal warm und dehnten uns. Dann folgte allerdings noch eine Viertelstunde Autofahrt, denn der Klettersteig war am Ortsrand von Valmadrera, der Nachbarstadt von Lecco. Die Gegend dort ist sehr dicht besiedelt, und die einzelnen Orte gehen ineinander über, man merkt es kaum, wenn man im nächsten Städtchen ist.

Kurz vor dem Ende der Straße fanden wir einen Parkplatz, setzten die Rucksäcke auf und machten uns auf den Zustieg. Immer schmaler wurden die Wege, schließlich gerieten wir auf einen wohl nur selten begangenen Steig, der uns durchs Unterholz direkt zum Anseilplatz führte. Es hätte sicher noch einen besseren Weg gegeben, aber keinen kürzeren! Am heutigen Samstag hatten die Einheimischen ebenfalls Zeit, daher waren wir nicht die Einzigen, die nun das Klettersteigset anzogen.

Nach dem Einstieg ging es gleich kräftig zur Sache. Der Steig zog sich senkrecht in die Höhe. Leider mussten wir immer wieder warten, weil die beiden Kletterer vor uns doch ein wenig langsamer waren als erwartet. Zum Glück wechselten sich steile Passagen mit kurzen Bändern ab, so konnte man sich immer wieder ein wenig ausruhen.

Die Schlüsselstelle sollte ein bauchiger Überhang im Mittelteil des Steiges sein. Als ich um eine Ecke bog, sah ich auch schon, wie sich Christa mit einem kräftigen Zug über diese Stelle hinaufschwang. So schwierig war das gar nicht, wenn man den versteckten Tritt gefunden hatte!

Viel zu schnell erreichten wir den felsigen Gipfel des Corno Rat, von wo wir den weiteren Weg überblicken konnten. Ein langer Grat führt dort im Wald hinauf zum Corno di Canzo Orientale. Aus dem Wald ragen aber auch einige Felszähne heraus, und es zeigte sich, dass wir die auch noch alle überschreiten mussten, meist in leichter Kletterei und ohne Sicherung. Schließlich erreichten wir dann den Gipfelfelsen, wo man nochmal kräftiger zupacken musste. Als wir dann am Gipfel standen, erfreuten wir uns wieder am Tiefblick zum See und zu den gegenüberliegenden Gipfeln des Corno di Canzo Centrale und des Corno di Canzo Occidentale. Mit etwas mehr Zeit hätten wir dort gleich den nächsten Klettersteig mitnehmen können.

Aber ein Tag im November ist kurz, und wir hatten noch eine längere Autofahrt um den See vor uns und den Aufstieg zur letzten Hütte. Deswegen wanderten wir nach einer kurzen Gipfelrast durch den herbstlichen Wald zurück zum Auto und begannen die Fahrt über Como nach Menaggio, wo uns eine schmale Bergstraße weit hinaufführte zum Parkplatz hoch über dem See.

Inzwischen war es dunkel geworden, und wir suchten im Schein der Stirnlampen den Weg zum Rifugio Menaggio. So ein Aufstieg im Dunkeln hat etwas Geheimnisvolles. Das Rascheln im Herbstlaub war viel intensiver, hier knackte ein Ast im Wald, dort hörte man einen Vogel fliegen, und immer wieder sahen wir Insekten durch den Schein der Stirnlampe sausen. Und schon nach etwa einer halben Stunde kam ein Licht weiter oben am Berg in Sicht. Das war unser letztes Ziel für heute, das Rifugio Menaggio, wo der Wirt schon mit dem Abendessen auf uns wartete. Bei einer großen Portion Pizzocheri als erstem Gang und Polenta mit Käse als zweitem Gang ließen wir diesen langen Tag langsam ausklingen.

Sonntag, 9. November 2025: Ferrata Centenario C.A.O.

Unsere letzte Nacht verbrachten wir sieben auf dem Rifugio Menaggio (1374 m) zusammen in einem kleinen Raum mit Dreifach-Etagenbetten. Neben einem weiteren Paar waren wir die einzigen Gäste. Unser italienisches Frühstück war vergleichsweise gut und um 9 Uhr brachen wir zu unserem letzten Klettersteig auf.

Die strahlende Sonne kam bei tiefblauem Himmel über die Berge hervor und im Tal war noch der Nebel. Vor uns die herbstliche Landschaft und rechts die felsigen Gipfel. So kamen wir zu unserem Einstieg zum Klettersteig Ferrata del Centenario al Monte Grona (Schwierigkeit: viel B/C und bis zu D).

Nachdem die vorherigen Klettersteige sich schon sehr unterschieden hatten, war dieser für uns etwas ganz Besonderes. Er hatte eine lose Kette für die Hände und ein zweites lockeres, gummiummanteltes Stahlseil zum Einhängen, wobei der Abstand der Befestigungen um die vier bis fünf Meter lag.

Um die Mittagszeit erreichten wir den Gipfel des Monte Grona (1736 m) und genossen die fantastische Rundumsicht. Südwärts bis weit in das Alpenvorland und Richtung Osten zu den Schweizer Viertausendern. Sogar das Matterhorn war gut zu erkennen. Unser Abstieg ging über den Normalweg wieder zum Rifugio Menaggio, wobei nun auch der Comer See gut zu sehen war, denn der Nebel im Tal hatte sich längst aufgelöst. Die Hütte war nun gut mit Tageswanderern besucht und wir machten eine kurze Rast in der Sonne, nahmen unser deponiertes Gepäck und stiegen ab zu unserem Auto.

Um 15 Uhr fuhren wir über Sankt Moritz zurück und erreichten nach sechs Stunden glücklich und zufrieden Grafing.

Fazit

Es war wieder eine herrliche Tour mit sehr schönen Klettersteigen in großartiger Landschaft bei perfektem Spätherbstwetter. Nette Hütten mit gut gelaunten Wirten, eine Ferienwohnung mit grandioser Aussicht und jeden Tag ein reichhaltiges Abendessen rundeten das Bild ab. Ein großes Dankeschön geht an Hans, der die Tour perfekt vorbereitet hatte und uns sicher hin, hinauf, hinunter und wieder zurückgebracht hat.

 

Hannes Schaumann, Sarah Aschauer, Christa Eberle, Wolfgang Dänekamp, Rainer Kropf