Passend zur Tour beginnt unser heutiger Ausflug am Bahnsteig: Die Kinder sind aufgeregt und freuen sich auf die Zugfahrt. Wir quatschen, schauen aus dem Fenster und essen die ersten Snacks während uns der Zug zum Ausgangspunkt unserer Wanderung bringt.
Heute gibt es neben der Kinderwanderkarte auch eine Kinderfahrtkarte. Auf dieser dürfen die Kinder die Hauptstationen (Bahnhof, Spielplatz, Gleis über dem Abgrund, Eisdiele) unserer Tour nach dem Erreichen abstempeln.
Wir laufen ein kurzes Stück durch ein Wohn- und Industriegebiet. Mit Balancieren auf Mauern und Raten, wie viel Liter Milch wohl in Silo passen sind wird schnell am ersten Stopp angelangt: Spielplatz-Pause! Die Kinder stürmen zu den Spielgeräten, wir breiten die Picknickdecke aus und genießen die wärmende Frühlingssonne.
Ein kurzes Stück noch bis zum Ortsrand und schon erreichen wir unseren Weg auf den stillgelegten Bahngleisen. Im Gänsemarsch laufen wir über die Gleise, suchen die Jahreszahlen zum Baujahr der Schwellen, sammeln Schneckenhäuser und staunen über das alte Gleis, das in den Abgrund ragt. Wo mag wohl der Weg weitergehen? Ein schmaler Pfad zweigt ab, hinunter zu einem Bach. Danach geht’s zurück auf die Trasse. Der zweite Abschnitt ist wilder, seltener begangen: Über den Gleisen liegen Baumstämme, die wir überklettern, die Kinder laufen begeistert weiter. Schließlich erreichen wir den Inn und laufen nach einer Snack- und Spielpause auf einem bequemen Weg bis in die Altstadt von Wasserburg. Zum Abschluss gönnen wir uns ein Eis, bevor es dann mit Bus und Bahn zurück zum Startpunkt geht.