Endlich ist es so weit: Es ist Abend und wir dürfen zu unserer ersten gemeinsamen „Nachtwanderung“ aufbrechen. Bei schönem Frühlingswetter radeln wir zum Treffpunkt. Die Taschenlampen werden schon vor Sonnenuntergang begeistert getestet und jeder darf etwas vom gemeinsamen Gepäck tragen (Brezn, Wiener, Ketchup und ein Seil). Nach einigen Metern erklimmen wir einen riesigen Kieshaufen. Als wir an der Mariensäule ankommen, sind alle Kinder schon aufgeregt, hungrig und warten ungeduldig auf das Picknick mit Brezen und Wienern und natürlich darauf, dass es endlich richtig dunkel ist. Frisch gestärkt schalten wir die Taschenlampen aus und suchen Sternbilder am Himmel. Anschließend machen wir uns mit Taschenlampen und Knicklichtern an den Abstieg. Im Wald angekommen, wickeln wir die 60 Meter Seil auf dem Waldweg ab und tasten uns ganz im Dunkeln ohne Taschenlampen am Seil entlang. Das macht allen riesig Spaß, sodass wir eine zweite Runde machen. Die letzten Meter zurück laufen wir mit Taschenlampen und versuchen, Tiere und deren Geräusche zu entdecken. Nach 1,5 Stunden kommen wir müde und mit vielen schönen Eindrücken bei den Fahrrädern an und sind uns einig, dass wir bald zur nächsten „Nachtwanderung“ aufbrechen werden.